Der Aufschlag ist wohl einer der bei Hobby- und Vereinsspieler am meisten unterschätzte Schlag. Den meisten
Tennisspielern ist sicherlich klar, dass dies im Grunde der einzige Schlag ist, bei dem man sich allenfalls
selbst im Weg steht. Der Aufschlag ist auch im Tennis selbst vom Gegner nicht unmittelbar beeinflussbar.
Dennoch wird er deutlich weniger trainiert, wie Volleys und Passierbälle. Ganz ähnlich verhält es sich
übrigens mit dem Return.
Wer glaubt, auf einem Sandplatz sei der Aufschlag nicht so wichtig, hat Recht
und Unrecht zugleich. Denn jeder mit dem Aufschlag erzwungene Punkt ist ein "freier" oder "geschenkter" Punkt.
Daher gilt es, denn Aufschlag aktiv in das Tennistraining mit einzubauen. Allerdings ist der Aufschlag beim Tennis
auch einer der schwierigsten Schläge, da die Koordination ganz vieler Elemente zusammenspielen muss. Dadurch muss man
zum Trainingszeitpunkt mental noch frisch sein, ansonsten wird es schwierig, daran zu arbeiten.
Demgegenüber werden viele Sehnen und Gelenke ungewöhnlich beansprucht, so dass man auch gut aufgewärmt sein muss. Dadurch
ergibt sich zeitlich im Rahmen eines Trainings schon nurmehr ein kleiner Korridor, in dem das Aufschlagtraining
optimal erscheint.
Sicherlich macht es in den unteren Spielklassen Sinn, erstens möglichst viele erste Aufschläge in das Aufschlagfeld zu platzieren und zweitens dabei die schwächere Schlagseite des Gegners anzuvisieren. Dennoch wird sich jeder etwas bessere Gegenspieler ziemlich bald darauf einstellen. Daher ist Variation eine wirkliche Waffe beim Aufschlag. Allerdings muss man die Varianten auch drauf haben. Als ab ins Training!
Im Bereich Tennis gibt es im Internet noch recht wenige gute Seiten und Blogs:
- Tennis Weblog
- Tennisschläger Infos
- Tennisversand Test
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